Die St. Michael Kirche und das ehemalige Benediktinerinnen - Kloster wurde im 17. Jahrhundert von Zofia Sieniakowska gestiftet und nach dem Entwurf von Michał Link errichtet. Die Kirche ist einschiffig, mit Tonnen- Kreuzgewölbe bedeckt, das durch ionische Doppelwandpfeiler gestützt wird. In der Ausstattung ist besonders bemerkenswert: die Kanzel in der Form von einem Stammbaum des Benediktinerordens, der von einer liegenden Gestalt des Heiligen Benedictus wächst. Sie wurde von Mateusz Roskwitowicz im 17. Jahrhundert gefertigt. Die aus derselben Zeit stammenden zwei Seitenaltare sowie das Gestühl und Bänke wurden in der Werkstatt von Marcin Czarny gefertigt. Vor der Kirche befindet sich ein kleiner, von der Straße durch eine Mauer und eine Kanzel getrennter Garten. Die südliche Seite des Gartens schließt das Häuschen des Kaplans und ein Glockenturm, die westliche Seite - das Gebäude der ehemaligen Klosterpforte. An die westliche Seite der Kirche liegen die Gebäude des ehemaligen Klosters an. Die im Barockstil gebauten Gebäude besitzen eine interessante Basilikakonstruktion. Das Postbenediktinerkomplex ist ein hervorragendes Beispiel der Barockklosterarchitektur in Polen. Seit 1903 befindet sich hier das Priesterseminar.