ist ein Spruch, der seit Jahren die Aktivitäten begleitet, die Cezary Lutowicz unternommen hat, indem er für ihn als Bestandteil des polnischen Schmucks und für das  Sandomierzer Land geworben hat. 1972, nach 4000 Jahren hat der Stein einen besonderen Platz in Sandomierz eingenommen.

   Mit der Zeit sind hier Schliefereien, Goldschmidtwerkstätten und Verkaufsgalerien entstanden. Der Schmuck mit dem gestreiften Feuerstein ist so leicht zugänglich wie die Bernsteinwaren in Danzig. Man kann schon solche Touristen treffen, die speziell nach Sandomierz kommen, um sich den Optimismusstein anzuschaffen.

   In der Jungsteinzeit war der Stein – der an einem einzigen Ort gefördert wurde – ein Gegenstand, der seinen Besitzer ausgezeichnet hat. Er begleitete ihn sein Leben lang, bezeichnete seine Position in der Gesellschaft und war eine Auszeichnung.

Über 2000 Jahre lang wurde er in den Siedlungen am Fuße des Heilig-Kreuz-Gebirges sehr sorgfältig bearbeitet und gesammelt. Dann – im Rahmen des damaligen Handelsaustausches – machte er sich auf den Weg durch Europa. Und heute, wieder vom Feldweg aufgehoben, durch die menschliche Hand geführt, sorgfältig geschliffen und eingefasst, wird er wieder zu einer Kleinode, zu einem außergewöhnlichen Gegenstand. Zugleich wird er zu einem Sandomierz auszeichnenden Zeichen.

  Seine Härte, Schönheit und Seltenheit des Vorkommens suggerieren, dass es ein Adelstein ist. Seine Zeichnung, in der wir Raum, aufgewühltes Gewässer, Landschaften der Erde, Pflanzen- und Tierwelt sehen können, zeigt den vollen Reichtum der vier Elemente.

Von immer mehr Besitzern richtig eingeschätzt, steigt er zu den Elitensalons auf, verweilt in den Museen und Galerien, in den wissenschaftlichen Abhandlungen und Zeitschriften, im Bewusstsein der Mode- und Schmuckdesigner, in den Emotionen und Schatullen. Vor kurzem war er der Stein der polnischen Präsidentschaft in der Europäischen Union. Und Sandomierz wurde zur „Welthauptstadt des gestreiften Feuersteins“ ernannt.

In den Sammlungen des Kreismuseums im Sandomierzer königlichen Schloss befindet sich die in der Welt einzige Schmuckkollektion mit dem gestreiften Feuerstein. Die Autoren sind die besten polnischen Schmuckdesigner, und die Kollektion selbst zählt etwa 250 Arbeiten, die während der Werkstätten „Der gestreifte Feuerstein – der Optimismusstein“ entstanden sind. Der Workshop wird seit dem Jahr 2000 durch das Kreismuseum in Sandomierz und „Gold & Silver Gallery” von Cezary Lutowicz organisiert.